Fokus Videogames
«Es ist nur ein Spiel»: Plug ’n’ Play ’n’ Cinema
Von der virtuellen Spielwelt eingesogen: So ergeht es Gamer:innen im Kino. Über mediale Fabulierungen und Cyber-Imaginationen.
Hollywood wird wieder einmal von einer Videogame-Welle überrollt. Die Faszination beruht seit jeher auf Gegenseitigkeit: Seit ihren Anfängen in den Siebzigerjahren mischt die interaktive Bildschirmunterhaltung als Inspirationsquelle und Motiv auch im Kino mit, eifert selber dessen Konventionen nach und trachtet nach dem kulturellen Prestige der Traumfabrik – auch heute noch, wo die Game-Industrie die filmische Konkurrenz umsatztechnisch längst abgehängt hat. Filmbulletin erzählt mithilfe von Menschen aus Schweizer Film- und Game-Kreisen die Geschichte einer ganz besonderen medialen Beziehung – und bricht dabei auch eine Lanze für das radikale ästhetische Potenzial von Paul W. S. Andersons kritisch umstrittener Resident Evil-Reihe.
Von der virtuellen Spielwelt eingesogen: So ergeht es Gamer:innen im Kino. Über mediale Fabulierungen und Cyber-Imaginationen.
Pokémon, Orks und Zombies – im Verlauf von über 40 Jahren haben Videospiele auch Filmgeschichte geschrieben. Mutig voran ging ein kleiner Klempner.
Die «Resident Evil»-Videospiele haben eine kommerziell erfolgreiche Filmreihe inspiriert. Bei Kritiker:innen und Game-Fans sind die Werke von Produzent, Autor und Regisseur Paul W. S. Anderson umstritten, wenn nicht sogar verhasst. Ihre vielschichtige digitale Ästhetik ist aber einzigartig.
Wie beeinflussen Videospiele die Vorstellung von Kino? Inwiefern prägen Filme trotz ihrer linearen Erzählstrategien die Ideenwelt interaktiver Games? Wir haben Menschen vom Fach gefragt, die sich professionell mit Film und Games beschäftigen.
Ein sommerlicher Kinderfilm mit einem Herz fürs Verquere – und für die direkte Demokratie.
Ein Thriller, der vom Mord an einer Patientin handelt, dann aber zum persönlichen Psychodrama wird: Vie privée schaut hinter geschlossene Praxistüren.
In ihrem dritten autobiografisch gefärbten Film findet Carla Simón subjektive Wahrheiten.
Wenn bei sich Daniel Eschkötter die Rezensionsexemplare von Blu-ray-Neuerscheinungen und Filmbücher stapeln, entstehen ungeahnte Zusammenhänge, die er für Filmbulletin in seiner Kolumne auf den Punkt bringt.
Wenn bei sich Daniel Eschkötter die Rezensionsexemplare von Blu-ray-Neuerscheinungen und Filmbücher stapeln, entstehen ungeahnte Zusammenhänge, die er für Filmbulletin in seiner Kolumne auf den Punkt bringt.
Das Kino ist nicht tot, es ist nur woanders: Johannes Binotto denkt darüber nach, was es bedeutet, wenn der Film nicht mehr nur im Kino stattfindet, und entdeckt entlang seines Katalogs moderner Sehgewohnheiten in seiner Kolumne eine alte Filmgeschichte neu.
Wie beeinflussen Videospiele die Vorstellung von Kino? Inwiefern prägen Filme trotz ihrer linearen Erzählstrategien die Ideenwelt interaktiver Games? Wir haben Menschen vom Fach gefragt, die sich professionell mit Film und Games beschäftigen.
Drei Frauen mit Migrationshintergrund nehmen ein Waisenmädchen auf: Promis le ciel behandelt hochaktuelle Themen. Im Interview spricht Regisseurin Erige Sehiri über Inspirationsquellen und die Gemeinsamkeiten von Journalismus und Filmemachen.
Im Gegensatz zu den USA musste es sich Kanada schon lange in filmischen Nischen bequem machen. Wir haben uns mit dem Kultregisseur Bruce LaBruce über unzensierten Sex im kanadischen Fernsehen, über den Draht zum europäischen Kino und über Pasolini unterhalten.
Jean-Pierre und Luc Dardenne – zwei Brüder, die seit über 30 Jahren Filme über Aussenseiter:innen machen. In ihrem neuen Film, Jeunes mères, geht es um junge Frauen, die viel zu früh Mütter geworden sind. Da gibt es keine einfachen Lösungen.
Mit Regie-Legende Jim Jarmusch reden wir über seinen neusten Film Father Mother Sister Brother – ein lakonisches Triptychon, das unter den aufwendigen und schrillen Oscar-Kandidaten in diesem Jahr trotzdem hervorzustechen vermag.
Absurde Komödien aus Dänemark: Dafür steht der Regisseur Anders Thomas Jensen. In The Last Viking schickt der Filmemacher mit dem Sinn fürs Groteske Mads Mikkelsen in eine Existenzkrise.
Ein sommerlicher Kinderfilm mit einem Herz fürs Verquere – und für die direkte Demokratie.
Das Porträt von Dramaturg und Theaterregisseur Kurt Hirschfeld findet faszinierende Parallelen zwischen den Dreissigerjahren und heute.
Eine Familiengeschichte im Herzen der Schweiz wird in Edwin Beelers Dokumentation zu einer luziden Reflexion über Geschlechterrollen und den unerbittlichen Lauf der Zeit.